Warum dämmen? Wie dämmen?

Wichtiger denn je ist es heute bestmögliche Einsparungen an teurer Heizenergie durch gezielte Maßnahmen vorzunehmen. Das gilt sowohl für den Neubau, als auch bei der Sanierung von vorhandener Bausubstanz. Die effizienteste Methode zur Reduzierung der Heizkosten, ist die Investition in gute und richtige Wärmedämmung.

Prinzipiell gilt es, die Wärmeverluste von Außenbauteilen wie Wände, Dächer und Decken so gering wie möglich zu halten. Um entsprechende Vergleiche und auch Berechnungen anzustellen, wird als Kennwert für den Wärmeverlust der so genannte U-Wert (früher k -Wert) herangezogen.

U-Wert = [W/m².K]

Investieren Sie einmal in optimale Wärmedämmung und Sie sparen jedes Jahr Heizkosten und das ein Leben lang. Als Faustregel für den Erdgas- oder Heizölverbrauch gilt:

U-Wert x 10 = m³ Erdgas bzw. Liter Heizöl pro Heizperiode und m² Außenwand

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Diese Investition zahlt sich aus! Wärmeschutz mit EPS-Dämmstoff.

So sparen Sie dreifach

  • Materialkosten: Kein vergleichbarer Dämmstoff ist so preisgünstig wie austyrol-EPS-Wärmedämmplatten.
  • Verlegekosten: Einfach, schnell und problemlos zu verarbeiten. Man arbeitet gern mit den austyrol-EPS-Wärmedämmplatten, weil sie hautsympathisch, leicht und sauber sind.
  • Heizkosten: Jahr für Jahr. Darum ist das Geld, das sie investieren - man rechnet im Schnitt mit 0,5 bis 3 % der Neubausumme, in kurzer Zeit wieder erwirtschaftet.

Wärmeschutz lohnt sich in jedem Fall.

Auch im Altbau. Der Staat fördert energiesparende Maßnahmen mit Zuschüssen und Steuererleichterungen.

Niedrigenergiehaus

Wenn Sie heute einen Neubau planen, dann sollten Sie die Wärmedämmung der Außenbauteile Ihres Hauses so auslegen, dass Ihr Heim zumindest ein NIEDRIGENERGIEHAUS wird. Hier sind auch schon interessante Förderungen des Staates für Ihre Wärmedämm-Maßnahmen zu erzielen.

Ein Niedrigenergiehaus zeichnet sich dadurch aus, dass die umschließende Gebäudehülle entsprechend optimal gedämmt ist

U - Wert < 0,2 [W/ m².K]

und einen geringeren Heizwärmebedarf als

48 kWh/m²/Jahr

aufweist.

Empfohlene EPS-Dämmschichtdicken für zukunftssicheren Wärmeschutz -Niedrigenergiehaus:

Geneigtes Dach 16 - 26 cm
Oberste Geschoßdecke 26 cm
Flachdach 26 cm
Außenwand/außen 16 cm
Kellerdecke 10 cm
Nicht unterkellerte Böden 12 cm

Passivhaus

Hat man sich in der Vergangenheit mehr oder weniger mühsam über Begriffe wie Mindestwärmeschutz entsprechend der jeweiligen Bauordnung ( in den Bundesländern ) und erhöhten Wärmeschutz als heutigen Standard anzustrebenden Niedrigenergiehaus durchgerungen, so werden wir demnächst gezwungen sein, das so genannte PASSIVHAUS in unsere Planungen einzubeziehen, spätestens dann, wenn sich die derzeitigen Haupt-Heizmittel wie Öl und Gas verknappen.

Das PASSIVHAUS hat einen Heizwärmebedarf von weniger als 15 kWh/m²/Jahr und die benötigten Dämmstoffdicken liegen in der Gegend von ca. 30 cm!

Um dies zu erreichen sind technische Maßnahmen, wie Be- und Entlüftungssystem mit Wärmerückgewinnung mit sorgfältigster Planung und Ausführung zwingende Voraussetzungen.